Der diabetische Fuß
Eine regelmäßige medizinische Fußpflege ist eine wichtige Prophylaxe gegen schwere Folgeerkrankungen des diabetischen Fußsyndroms. Sie ist bei Diabetikern verordnungsfähig.
Besonders von Alters-Diabetikern, die nicht mehr gut sehen und nicht mehr so beweglich sind, werden Fußverletzungen an schlecht zugänglichen Stellen (z.B. zwischen den Zehen oder an der Fußsohle) oft viel zu spät bemerkt.
Bleiben sie unbehandelt, bilden sich dort zunächst nur kleine Wunden und Entzündungen. Daraus können sich hartnäckige, tiefe, bis auf den Knochen reichende Geschwüre entwickeln, die im schlimmsten Fall die teilweise oder vollständige Amputation des betroffenen Fußes notwendig machen.
Ein Drittel der Fußverletzungen wird nicht vom Patienten selbst, sondern von Angehörigen (manchmal erst durch den Geruch) erkannt. Jährlich werden in Deutschland ca. 27.000 Fußamputationen bei Diabetikern vorgenommen! Bei konsequenter Vorsorge wären diese in vielen Fällen vermeidbar.
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